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Sattvische Denkanstöße

Seit mehr als 100 Jahren werden wir diffamiert, weil wir auf die mögliche krebserregende Eigenschaften von stark gerösteter Kaffee, stark gegrilltes Fleisch und frittierte Nahrungsmittel hingeweisen. Nun endlich hat ein Gericht in Los Angeles durch ein Urteil ( Kläger war CERT) die Kaffreeriesen aufgefordert ihre Gäste vor Krebs zu warnen. Wir hoffen auf baldiges Reagieren der EU-Behörden. Wir haben in vergangenen Jahren auch die wissenschaftliche Berichte des WHO veröffentlicht, die verarbeitetes Fleisch, insbesondere Wurstwaren als krebserregend bestätigt haben ohne dabei den Absicht verfolgt zu haben den Saumagen & Co. anzugreifen und somit die Herzen der Pfälzer zu brechen auf die wir großen Wert legen. Sich entschuldigen können zählt zu unserer Tugenden und hier entschuldigen wir und an die liebe Pfälzerinnen und Pfälzer, falls sie unsere Erklärungen als Angriff auf die ``3 S `` - Saumagen-Schnitzel-Schorle- interpretiert haben, was niemals von uns beabsichtigt war. Neue Regeln in alten Dorf einführen ist Sache der Patrioten und Pioniären.

Nachstehend finden Sie den Bericht von ARD ohne Kommentar unserseits. Durchs Anklicken auf Überschrift gelangen Sie auf die ARD-Seite

Qualitätsschwindel bei Olivenöl – Wie bei Premium-Ölen gepanscht werden kann

Olivenöl

Verschiedene Sorten Olivenöl

Olivenöl nativ extra  bezeichnet Olivenöl mit Premium-Qualität: Naturbelassen und absolut fehlerfrei in Geschmack und Geruch. So schreibt es zumindest die EU-Verordnung vor. Doch halten die Öle im Supermarkt was die Aufschrift verspricht? Die Reporter von „Vorsicht, Verbraucherfalle!“ zeigen, wie bei Olivenöl gepanscht werden kann. Sie machen aus ranzigem Öl ein angebliches Top-Öl – ganz einfach mit ein bisschen Chemie und geschickter Mixtur. Und führen mit ihrem Pansch-Öl selbst spezialisierte Olivenölverkoster hinters Licht.

Was ist Olivenöl nativ extra?

Nativ extra bezeichnet Olivenöle der ersten Güteklasse. Es ist in der europäischen Olivenöl-Ordnung als das beste Olivenöl definiert. Das Öl muss hierfür fehlerfrei im Geruch und im Geschmack sein. Diese sensorischen aber auch die chemischen Anforderungen werden von EU-Verordnungen festgelegt.Olivenöl nativ extra wird ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Natives Olivenöl ist Öl der zweiten Güteklasse. Diese Kategorie wird bereits bei leichten sensorischen Fehlern zugeordnet.

Weist das Öl deutliche sensorische Fehler auf, ist zum Beispiel ranzig oder riecht muffig, dann wird es als Lampantöl eingestuft. Dieses Öl ist nicht zum direkten Verzehr zugelassen und muss daher raffiniet werden. Erst dann darf es vermischt mit einem nativen Olivenöl unter der Bezeichnung „Olivenöl“ vermarktet werden.
Falsche Deklaration von Olivenöl

Mann vor Supermarktregal mit Olivenöl

Im Supermarkt steht auf fast allen Olivenöl-Flaschen die gleiche Klassifizierung: Olivenöl nativ extra.

Im Supermarkt kann man schnell feststellen, dass auf fast allen Olivenöl-Flaschen das Gleiche steht: nativ extra. Es gibt allerdings sehr große Preisunterschiede. Mal kostet die Flasche drei Euro, mal neun Euro und einige Olivenöle gibt es im Supermarkt sogar für 16 Euro. Wie kann das sein? Eigentlich ist Olivenöl nativ extra in der europäischen Olivenöl-Verordnung als das Beste definiert.

Olivenöl-Experte Conrad Bölicke geht davon aus, dass ein großer Teil der Olivenöle die nativ extra genannt werden, eigentlich nur Olivenöle oder native Olivenöle sind, die einfach nur falsch deklariert sind.: „Das ist quasi legal, weil die Grenzwerte für diese Kategorien so niedrig angesetzt sind. Insbesondere für Olivenöl nativ extra, dass ein Lebensmitteltechnologe keine große Schwierigkeiten hat, diese Normen alle zu erfüllen, indem er das Olivenöl entsprechend designt.“

Von ranzigem Öl zu Olivenöl mit Auszeichnung

Wie schwer ist es, selbst ein Olivenöl zu produzieren und die Güteklasse nativ extra zu erhalten? Das wollen wir herausfinden. Ausgangsmaterial für unsere Olivenöl-Produktion: Lampantöl, das ranzig riecht und zu viele freie Fettsäuren hat. Aus diesem Grundstoff wollen wir ein Olivenöl bester Qualität machen, dass die EU-Vorgaben erfüllt.

Wie in der Industrie bearbeiten wir das raffinierte Öl mit Wasserdampf. Dieser soll die schlechten Gerüche herausziehen – und es funktioniert tatsächlich. Nach der Behandlung riecht das Öl nicht mehr ranzig, allerdings ist der Geschmack noch verbesserungswürdig. Das wollen wir mit einem günstigen, aber guten Olivenöl aus Griechenland ändern: Das Top-Öl wird bis zur Hälfte zu unserem geruchslosen Öl hinzu gekippt. Und schon ist unser Produkt fertig!

Herstellung eines eigenen Olivenöls

Aus raffiniertem Lampantöl mischen wir unser eigenes Olivenöl – und erhalten dafür eine Qualitätsauszeichnung.

Diese Mischung dürften wir jetzt tatsächlich in den Handel bringen. Zwar nicht mit der Qualitätsauszeichnung nativ extra, aber immerhin als normales Olivenöl. Wir wollen aber dennoch probieren, die Auszeichnung der ersten Güteklasse zu erhalten.

Wir schicken unser Öl an verschiedene Olivenölpanels. Das sind spezielle Olivenölverkoster, die für die Zertifizierung von extra nativen Ölen zugelassen sind. Wir bekommen eine überraschende Rückmeldung: Das Öl hat tatsächlich den strengen Geschmackstest bestanden. Es ist extra vergine, also nativ extra!

Bessere Kontrollen in Zukunft?

Dr. Jens Schaps von der Europäischen Kommission

Dr. Jens Schaps von der Europäischen Kommission

Wie kann es sein, dass gepanschtes Öl von den Olivenölpanels eine Qualitätsauszeichnung erhält? Die Kriterien hierzu werden in Brüssel festgelegt. Wir fahren hin und wollen wissen, wieso man eine solche Trickserei nicht stoppen kann? Experten Dr. Jens Schaps von der Europäischen Kommission erklärt uns, das gebe im Moment die Gesetzgebung her.

Aber: „Wir haben hier in der EU Forschungsprojekte laufen, die genau auf diesen Punkt abzielen. Nämlich eine bessere Kontrolle, eine bessere chemische Analyse so hinzubekommen, dass wir tatsächlich unterscheiden können, wie stark sind die Mischungsgrade zwischen raffiniertem oder lampante Öl und dem extra vergine.“ Doch dagegen wehren sich die Erzeugerländer. Und so haben Qualitätsschwindler weiterhin leichtes Spiel.
Wer auf ein gutes Olivenöl Wert legt, dem bleibt nur eins: ganz genau aufs Etikett schauen. Bei guten Olivenölen sind Herkunftsland und Erzeuger angegeben. Nur so kann man der Verbraucherfalle beim Olivenöl entgehen.

… Entwicklung wurzelt am letzten Ende der Phantasie

wenn wir durch fehlende kreative Fähigkeit unfähig sind uns innere Bilder und damit eine „innenwelt“ zu erzeugen, müssen wir die Hauptströmung folgen, durch die wir nicht eigene Identität, innere Freiheit, sittlich-kulturelle Unabhängigkeit, sondern der Wirtschaft und Industrie folgen.

Denken Sie doch einmal an die Rose. Mehr als 27.000 verschiedene Züchtungen existieren bereits, durch die ja die eigentliche der Rose vergessen und uns auf die künstlich-äußerliche Schönheit fokussieren ohne die innere Werte und Wirkungen der Rose zu registrieren.

Während wir mit 27.000 Arten der Rose auf die äußerliche abgelenkt werden, werden uns die Inhalts- und Wirkstoffe der Rose als Parfüms, Creme, Therapie- und Heilmittel verkauft.

Weil wir phantasieren nahezu aufgegeben haben, haben wir auch die Kräfte der Natur, die Nahrung des Gehirns und innerer Schönheit erst gar entdeckt durch die die Gesundheit, Schönheit und Leistungsfähigkeit entsteht.

Während unser Vorfahren neben die positive Eigenheiten des betörendes Duftes der Rose auf unser leibliches und seelisches Wohlbefinden hochschätzten und zu dem paar Tröpfchen Rosenöl Wirkungen wie als Aphrodisiakum, Ati-Aging-Mittel, Antidepressivum, Krampflöser, Bakterienbekämpfer nachsagten suchen wir unsere Schönheit und Gesundheit in Mitteln chemischer Verbindungen.

Warum werden in Speisen und Drinks keine natürliche Zutaten verwendet die für;

Hormone imitieren, Stimulierung fördern, Nährstoffgehalt „ S Energizer“-sexualhormonen im Blut- Sauerstoffgehalt erhöhen, Atemluftfunktionen verbessern, Estragol erhöhen (für Frauen), Muskelentspannen, beruhigende Wirkstoffe liefern, für Ausgegliechenheit in Zeiten hormoneller Umbrüche sorgen, Testosteron steigern, schwangerschaft fördern, Qualitäten der Spermien steigern, Brustvergrößern, Qualität und Menge der Muttermilch erhöhen, positive Energie liefern, zur Vermeidung von Fertilitätsstörungen und Lustlosigkeit helfen, sexuelle Ausdauer erhöhen, für Fettverbrennung und Blutfettregulierung sorgen ?

Kann ein einziges Gericht all diese Inhaltsstoffe beinhalten und sogar mehr?

Können Speisen Öle und Pflanzen eingesetzt werden die unter anderen für Entgiftung, Entschlackung, straffe Haut, strahlend gesunde Nägel und Haare, Faltenfreie Gewebe sorgen?

Verstehen wir nun besser, weshalb wir in freien Natur kein Vogel mit blassen, zerbrochenen Federn, keine fette Sau, Löwe mit Lebererkrankungen, Schwein mit hohen Cholesterin sehen können?

Weil diese es verstehen sich nur auf Natur zu verlassen und holistisch zu handeln.

Solange wir unsere Lebens- und Ernährungsweise nicht überdenken und ändern, wird sich auch unsere Verhaltensweise nicht ändern. Die Natur hat alles was für glücklich-gesundes Leben notwendig ist, es sei wir öffnen die Augen unseres Gehirns, ernähren wir ihn richtig und lassen seine Kräfte für Phantasie frei. Wir werden hier nicht all die natürliche Zutaten wie Artischockensamen, Bittermelonen, Ginseng und Frauenmantel, Quecke (Witchgrass), Schafgarbenkraut, Malve, Ackerschachtelhalm, Wurzelstock, Ehrenpreis, Königskerze, Echtes Johanniskraut, Waldmelisse, Goldrute nebst deren Wirk – und Inhaltsstoffe auflisten.Wir werden aber hier tiefgreifende und wohl interessante Informationen liefern. Ob Papayasamen als Verhütungsmittel, Schalen von Avocado, Banane, Mango für straffe Haut, Nelkenöl für Gewichtsreduzierung genommen werden kann, wird eine andere Thema sein wie die Zubereitung von Heilsaucen anstelle die konventionell-industielle Saucen deren Basis Milch, Sahne, Butter, Dotter, Sud, Mayonnaise, Ketchup, Senf, Mehl, Bindemittel, Gelatin, Glutomat etc. bildet all die industrielle Zusatzstoffe, chemische Verbindungen und sonstige Zutaten beinhalten die weder natürlich noch für Stoffwechsel, Verdauung nützlich sein müssen, schweige die Abhängigkeit solche die uns als „ Geschmacksgeber“ beigebracht, sogar mit Stern ausgezeichnet werden.

Warum sollen wir nicht von Zutaten in Speisen Träumen allein auf deren natürliche Düfte neben unsere Sinnesorgane auch unser Geist und Seele freuen und somit wir uns von Mainstream-Geschmack los losen und auf Einzigkeit zu bauen. Schließlich wissen wir ja, alle Lebewesen darunter auch wir Menschen und Pflanzen einzig sind ohne eine andere mit gleichen körperlich-seelisch-geistige Eigenschaften und Formen geben kann. Sobald wir es verstehen einzig zu sein, werden wir auch unsere kreative Fähigkeiten entwickeln und entfalten ohne uns durch die Gedanke „ was sagen die andere dazu“ zu bremsen und zu blockieren. Schließlich Freiheit beginnt in Gedanken durch Befreiung unseres Geistes welches durch Mainstream Gefangen genommen wird.

Dafür müssen wir unsere Nahrung so ernst nehmen wie Luft und Atem ohne diese nicht mal eine Sekunde zu vernachlässigen, schweige diese an der Industrie zu überlassen.

Bildergebnis für fisch

Edelfische, Meeresfrüchte und Krustentiere beinhalten Wirkstoffe auf die wir Menschen niemals verzichten können. Das soll aber nicht heissen, dass wir jeden Fisch verzehren sollen. Wir müssen auch endlich anfangen zu begreifen was unter “ Frisch“ zu verstehen ist und vor allem unter welche Bedingeungen die Tiere gelebt haben und gefangen wurden die wir verzehren.

Lesen Sie hier weshalb wir rein vorsorglich auf Fische, Meeresfrüchte und Krustentiere aus Züchtungen, Kanäle, Küstennähe und Wasseroberflächen verzichten, auf eine Haltedauer -von Fang an- von 36 Stunden großer Wert legen und ausschließlich EDELFISCHE, KRUSTENTIERE UND MEERESFRÜCHTE AUS WILDFANG OHNE ZWISCHENHANDEL UND LAGERUNGEN ANBIETEN.

Verminderte Zeugungsfähigkeit durch Fische?

PCB gehören neben Dioxin, DDT und Dieldrin zu den giftigsten Substanzen, die jemals entwickelt wurden. Bereits verschwindend geringe Mengen an PCB führen bei Versuchstieren zu Krebs und Missbildungen der Nachkommen.

In einer von der US-Regierung finanzierten Studie liessen sich PCB in 100 Prozent aller Spermaproben US-amerikanischer Männer nachweisen. Im Jahre 1979 berichtete die Washington Post über einen im Zeitraum von 30 Jahren eingetretenen Rückgang der durchschnittlichen Spermienzahl amerikanischer Männer von 75 Prozent.

Dem Artikel zufolge ist die verminderte Fruchtbarkeit unter anderem auf die zunehmende PCB-Belastung zurückzuführen. In der gleichen Studie wurde bei 25 Prozent aller Universitätsstudenten der USA Sterilität festgestellt. 35 Jahre zuvor waren lediglich 0,5 Prozent aller Studenten zeugungsunfähig.

Die meisten Toxikologen sind sich darüber einig, dass PCB-Belastungen beim Menschen hauptsächlich vom Fischverzehr stammen.

Laut Schätzungen der US-Umweltbehörde EPA können Fische den in Wasser vorkommenden PCB-Gehalt auf das 9millionenfache konzentrieren.

Hinzu kommt, dass Fisch, Krustentiere und Meeresfrüchte unmittelbar nach deren Fang anfangen eigener Gift zu produzieren. Gerade deshalb kommt es auf die absolute Frische. Lassen Sie sich bitte Fisch, Krustentiere und Meeresfrüchte vorzeigen, bevor Sie solche  – auch als Speise im Restaurant- bestellen und vergewissern Sie sich bitte ob diese „Frischaufgetaucht oder Frischgefangen sind. Die Merkmale der Frische findet man unter anderen auch an die Augen, im inneren der Flossen, Festigkeit der Schuppen, Farbe – matt- der Haut.

Lassen Sie sich Fischgerichte pur zu servieren ohne diese gesalzen, gesäurt wurden und nicht mit Sauce überzogen sind. Wie Sie oben bereits gelesen haben, ist Geiz nicht immer Geil!

Wir empfelhen Ihnen auch das Vermeiden von Fischgerichten, die so wie auf dem Bild ganz oben zu sehen ist stark gegrillt sind, schwarz-kräftigbraune Streifen aufweisen, da diese womöglich – unser Sichtweise nach höchstwahrscheinlich- PAK´s beinhalten können.

Frontal 21 Gepanschte Wurst erhält DLG-Medaille in Silber

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, DLG, hat eine gepanschte Wurst aus Fleischabfällen mit dem silbernen DLG-Preis prämiert. Frontal 21 hat die Herstellung der Wurst mit der Kamera begleitet.

aus: Frontal 21 vom 10. April 201

Die Geflügelwurst bestand nur zu neun Prozent aus Fleisch, zu 27 Prozent aus Wasser und zu 46 Prozent aus sogenanntem Separatorenfleisch, das sind Abfälle aus der Fleischproduktion. Der vom Knochen abgepresste Brei gilt laut Lebensmittelrecht nicht als Fleisch un,d muss gekennzeichnet werden. Außerdem war der Wurst ein handelsübliches Pulver aus Schlachtblutplasma beigemengt, das eine hohe Wasserzugabe kaschiert. Die Zutaten wurden gegenüber der DLG verschwiegen.

Gepanschte Wurst fiel bei Labortests nicht auf

Ein DLG-Sprecher betont, dass der Lebensmittelhersteller die Verantwortung für seine Produkte trage. Separatorenfleisch sei bei der DLG-Qualitätsprüfung von vornherein ausgeschlossen. Warum die gepanschte Wurst nicht auffiel, sondern mit Silber prämiert wurde, konnte die DLG nicht erklären. Die DLG ist nach eigenen Angaben die führende Organisation der Land-, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Sie zeichnet jährlich Lebensmittel in Gold, Silber und Bronze aus. Alle prämierten Produkte müssen Labortests sowie Zubereitungs-, Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfungen bestehen.

„Wenn man so ein Machwerk auszeichnet, dann stellt sich schon die Frage, wie vertrauenswürdig ist dieser Preis“, kommentiert Johannes Fechner, Sprecher für Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion die Wurstprämierung. Die DLG verlasse sich offenbar auf die Herstellerangaben kritisiert Fechner. Der Sprecher für Verbraucherschutz der CSU im Bundestag, Volker Ullrich, fordert: „Der Verbraucher muss klar und deutlich erkennen können, was denn tatsächlich in der Wurst ist.“ Dafür reiche das DLG-Siegel nicht aus. „Wir brauchen andere und bessere Siegel.“

foodwatch: „Das ist eine Blamage für die DLG“

„Das ist eine Blamage für die DLG“, urteilt Luise Molling von foodwatch. Die Verbraucherschutzorganisation vermutet, dass in vielen Fleischwaren billiges Separatorenfleisch verarbeitet werde, ohne deklariert zu werden. Das befürchtet auch der CSU–Politiker Ullrich: „Ich gehe davon aus, dass die meisten Betriebe nicht nennen wollen, wo Separatorenfleisch drin ist, weil diese Ware dann meistens nicht mehr verkäuflich wäre.“ Ullrich fordert eine Debatte über ein Verbot von Separatorenfleisch in Wurstwaren. „Das ist eine Aufgabe, der sich die Politik annehmen muss – wir brauchen eine strengere Lebensmittelüberwachung.“

Nach Angaben von foodwatch ist Separatorenfleisch, das mit modernen Methoden gewonnen wird, im Endprodukt nicht mehr nachweisbar. Deshalb müssten die Behörden eigentlich die Lieferkette kontrollieren, fordert Molling. „Doch stattdessen werden die Verbraucher hier im Stich gelassen und müssen damit rechnen, betrogen zu werden.“

Keine Angaben zu Separatorenfleisch

Nach offiziellen Angaben werden in Deutschland rund 70.000 Tonnen Separatorenfleisch pro Jahr verarbeitet. Frontal 21 hat alle verarbeitenden Betriebe angefragt. Kein Unternehmen wollte offenlegen, in welchen Produkten der billige Fleischbrei landet. Die gepanschte, aber mit Silber prämierte Geflügelwurst hatte aufgrund des hohen Wasseranteils und des billigen Separatorenfleisches einen Materialwert von lediglich 59 Cent pro Kilo. Im Supermarkt könnte sie aber für mehr als sieben Euro über die Theke gehen.